Am Dienstag dieser Woche stellten Elmar Ohst und ich im Bürgerhaus unser Buch über die Lülings ca. 35 interessierten Zuhörern vor.
Am Dienstag dieser Woche stellten Elmar Ohst und ich im Bürgerhaus unser Buch über die Lülings ca. 35 interessierten Zuhörern vor. Die Veranstaltung war von der Nachricht über den plötzlichen Tod des Pianisten Frank Scholzen überschattet. Er wollte eigentlich zusammen mit Johannes Kohlhaus die musikalische Umrahmung unserer Präsentation übernehmen. Johannes hatte erst am frühen Abend vom Tod seines Musikerfreundes erfahren. Trotzdem brachte er auf seiner Querflöte einige Titel von Bruno Lüling zu Gehör, darunter auch die Vertonung des Hebbel-Gedichtes "Sommerbild", in dem es heißt: "So weit im Leben ist zu nah am Tod". † RIP Frank Scholzen †
Ehrengast der Präsentation, die von Andrea Lindenlaub gekonnt moderiert wurde, war Ute Cöllen. Die Urenkelin von Bruno Lüling freute sich mit ihrer ebenfalls anwesenden Familie sehr darüber, dass nun ein Buch an ihren Vorfahren erinnert. Die Veröffentlichung ist weder eine reine Familienchronik noch eine musikgeschichtliche Abhandlung, denn sie behandelt zahlreiche weitere Aspekte: vom Stummfilmkino über die Folgen des 1. WK, die Goldenen Zwanziger, die Inflation bis zur Nazizeit. Da die Lülings von 1932 an in Lintorf, ab 1936 in Angermund lebten, ist das Buch natürlich auch von ortsgeschichtlichem Interesse.