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Zentrale Quelle meines im Düsseldorfer Jahrbuch Bd. 94 veröffentlichten Aufsatzes …

Zentrale Quelle meines im Düsseldorfer Jahrbuch Bd. 94 veröffentlichten Aufsatzes "Die französische Besetzung der Bürgermeisterei Angermund im Jahr 1923" ist der Zeitzeugenbericht in Form eines expressionistischen Essays, das Beate Hahn über ihre Angermunder Jahre (1922-1927) schrieb. Die weit über die örtliche Bedeutung hinausgehende Persönlichkeit der Verfasserin beschäftigt mich auch noch nach meiner Veröffentlichung. Beate Hahn stammte aus einer bildungsbürgerlichen Familie assimilierter Berliner Juden und gehörte zu den Ersten, die im 20. Jahrhundert die Bedeutung von Gärten in der Kindererziehung anerkannten. 1920 heiratete sie Franz Hahn aus der Industriellenfamilie Hahn. Das junge Ehepaar kam nach Angermund, weil der Mann nach dem Studium zunächst als Ingenieur in den Hahnschen Werken in Großenbaum arbeitete. Ende 1927 zog das Ehepaar mit seinen inzwischen drei Töchtern zurück nach Berlin. Nach dem Tod ihres Mannes sah sich Beate Hahn ab 1933 zunehmenden Repressalien der Nationalsozialisten ausgesetzt, u.a. untersagte die Reichsschrifttumskammer ihr 1938 die weitere Tätigkeit als Buchautorin. Ende November 1938 erhielt Beate Hahn ein Ausreisevisum. Sie emigrierte in die USA, wo sie in New Hampshire eine Farm erwarb, auf der sie während des Krieges Mais für Konservenfabriken produzierte. Ab Ende der 1940er Jahre veranstaltete Beate Hahn auf ihrer Farm gartenpädagogische Sommercamps und veröffentlichte bald wieder Bücher, Fachartikel und Spiele. Außerdem reiste sie seit 1951 jedes Jahr für mehrere Monate nach Europa, wo sie Vorträge hielt und an Symposien teilnahm. Zeitlebens fühlte Beate Hahn sich den Philosophien von Friedrich Fröbel und Rudolf Steiner eng verbunden. Bei meinen Recherchen konnte ich Kontakt zu den in Vancouver lebenden Enkeln von Beate Hahn knüpfen. Erfreut über mein Interesse an ihrer Großmutter öffneten sie mir ihr Familienarchiv und ermöglichten den Zugang zu Beate Hahns gartenpädagogischem Nachlass, der sich seit 2022 in der Deutschen Gartenbaubibliothek e.V. in Berlin befindet. Gemeinsam haben wir auf Wikipedia inzwischen biografische Artikel über Beate Hahn veröffentlicht. Die darin enthaltenen Verlinkungen führen zu einem separaten Fotoalbum mit eigener Domain. Wir haben uns für diese Art der Bilddokumentation entschieden, weil Wikipedia wegen des deutlich strengeren amerikanischen Urheberrechts Bedenken hinsichtlich der Artikel-Illustration hatte. Das Fotoalbum ist auf in Deutschland stehenden Servern der Telekom AG gespeichert und unterliegt dem europäischen Urheberrecht.
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