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Gestern starb völlig überraschend Ferdinand "Ferdi" Wolff (1954-2026).

Gestern starb völlig überraschend Ferdinand "Ferdi" Wolff (1954-2026). Ob in der KG De 11 Pille, beim TVA in der Bruderschaft, im Kulturkreis oder im Verein Handwerk und Handel: Ferdi hat sich immer eingebracht und zugepackt. Sein Engagement für die zahllosen Dinge im Hintergrund, die er "mal eben zu organisieren wusste", bleiben ebenso unvergessen wie seine legendären Feste auf dem Mühlenhof. Ferdi war darüber hinaus stets geschichtsinteressiert und kunstbegeistert. An eine für Ferdi typische Begebenheit erinnert sich Michael Steinhoff:

"Vor dreißig Jahren haben Ferdi und ich für die de Waal Ausstellung im Museum Kaiserswerth eine Brötchentüte kreiert. Sie war mit den Ausstellungsdaten und einer de Waal Zeichnung von Angermund im Hochwasser bedruckt. Ferdi hatte zuerst die Idee, zwei Dutzend Weckmänner zu backen, die wie ein Maler mit Palette und Pinsel bestückt sein sollten. Als Ferdi dann aber neue Brötchentüten brauchte, entschieden wir uns, diese mit der Werbung für die Ausstellung bedrucken zu lassen. Die Kosten waren für Ferdi Betriebsausgaben. Zugleich hatte die Ausstellung eine Super-Werbung, denn von diesen Tüten wurden sicher 50.000 Stück in Umlauf gebracht. So war Ferdi!"