Fotoalbum „Hörnercorps“: 3 Aufnahmen rund um Angermund von Christian F. Seidler.
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Hörnercorps, Jahr nicht bekannt (vermutlich 1960er Jahre), v.l. Peter Buchen, Günter Weber, Günther Schnurritz, Manfred Hollmann, Winfried Wurring, Ludwig Broden. Foto: Sammlung Frank Broden
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Die Angermunder Wochen wurden immer vom Hörnercorps Angermund eröffnet. Auf diesem Foto sieht man v.l.n.r. Stephan Fischer, Frank Broden, Ludwig Broden, Winfried Wurring, Eberhard Sohsalla und Heiner Jakobs (musikalischer Leiter). Das Reitercorps Angermund unter der Leitung von Walter Krejci (1. Vorsitzender) und Bernd-Uwe Rauer ( 2.Vorsitzender) freute sich immer auf faire Wettbewerbe und viele Besucher bei den Reiterspielen, die in den 1970er Jahren noch auf dem Gestüt bei Röskes, später auf dem Brockerhof stattfanden. Foto: Sammlung Frank Broden
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"Wenn eine Schleppjagd angesagt wurde, durfte das Hörnercorps der Bruderschaft nicht fehlen. Wir Jagdhornbläser haben nicht nur die Fuchsjagd eröffnet, sondern durften auf Heuballen sitzend die ganze Jagd musikalisch begleiten. Auf diesen Tag hat man sich immer gefreut. Wenn die Jagd begann, pfiff der Pikör (Meuteführer), dann waren die ca. 50 Beagles nicht mehr zu halten. Die Jagd endete traditionell mit dem von uns geblasenen „Halali“. Die Hunde bekamen für die absolvierte künstliche Fährte zur Belohnung frischen Pansen (Curée). Der Jagdherr überreichte den Reitern feierlich den „Bruch“ – einen kleinen Zweig, der als Anerkennung ans Jackett gesteckt wird. Zum Abschluss folgte ein gemütliches Beisammensein mit einem Essen. Nach der Schleppjagd jeder brachte etwas Kulinarisches mit. Die Meute, ungefähr 50 Beagles, bekam Pansen. Diese rochen streng, wurden aber von den Hunden genussvoll gefressen. Eine Schleppjagd endet traditionell mit dem sogenannten „Halali“, bei dem die Hunde für die absolvierte künstliche Fährte mit frischem Pansen belohnt werden (Curée). Anschließend erhielten die Reiter vom Jagdherrn feierlich den „Bruch“ – einen kleinen Zweig, der als Anerkennung angesteckt wird. Zum Abschluss folgte ein gemütliches Beisammensein mit einem Essen (Schüsseltreiben)." Foto: Sammlung Frank Broden